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SoFi über Sifi auf dem Dachskopf
Renaturierte Kreismülldeponie bot beste Beobachtungsvoraussetzungen

Am 12. August trafen sich zahlreiche Sonnenanbeter am voll besetzten, höchsten Gipfel Sindelfingens zur Beobachtung der Sonnenfinsternis.
Der Dachskopf auf der ehem. Kreismülldeponie ist seit dem 10. April 2025 mit 553m der höchste Aussichtspunkt Sindelfingens und bot damit beste Beobachtungsvoraussetzungen: Während die Stadt bereits im Schatten lag, stand hier die Sonne noch über dem Horizont!
Auf einer parallaktischen Montierung, also am Himmelsnordpol ausgerichtet, kam eine sogenannte Russentonne zum Einsatz, ein solides Teleobjektiv, das sich großer Beliebtheit als Reiseteleskop bei den Astronomie-Fans erfreut(e), kann man doch mit etwas Bastelei den Fokus erweitern und Okulare zur nächtlichen Beobachtungen anbringen.
Anfang der 90er waren diese Teleobjektive für 50 – 100 DM auf Flohmärkten in Berlin mit etwas Glück zu haben.
Seine Besonderheit: Das Licht gelangt durch die sphärische Frontlinse auf einen Hohlspiegel an der Rückseite, von dort auf einen mittigen Spiegel an der Frontlinse und wieder zurück durch ein Loch im rückseitigen Hohlspiegel zum Okular oder der Kamera. Der Lichtstrahl wird dreimal durch das Objektiv geführt und damit die Brennweite von 1000 mm auf 333mm Objektivlänge gebracht, was das Objektiv / Teleskop handlich macht. Der Anschluss von Okularen oder der Kamera gelingt über einen T2-Adapter. (14.08.2026)
Wechsel an der Spitze des Jugendforschungszentrums Energie und Umwelt Landkreis Böblingen e.V.
Uwe Malach zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt

Im Rahmen einer Vorstandssitzung/Mitgliederversammlung wurde am 09.07.2026 im Forum der Gottlieb-Daimler Schule 2 ein neuer Vorstand gewählt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Ioannis Delakos, Bürgermeister der Stadt Holzgerlingen, hatte bereits im Vorfeld bekannt gegeben, das Amt nicht weiter zu bekleiden. Mit Dipl.-Ing. Uwe Malach, Prokurist und technischer Leiter der Stadtwerke Sindelfingen hat das JFZ einen engagierten Nachfolger gefunden. Herr Malach übernimmt ab sofort das Amt des Vorstandsvorsitzenden, Tobias Kling, stellvertretender Schulleiter der GDS 2 die Rolle des ersten sowie Karl-Georg Schmid die des zweiten Stellvertreters.
Mit im Vorstand sind Andrea Bauer (Schatzmeisterin), Gerhard Folda (Schriftführer), Prof. Dr.-lng. Karl-Heinz Kayser (Technischer Berater), Nadine Kußler (Kontakt zu den Schulen), Dr.- lng. Sicong von Malottki (Kontakt in die Industrie und zu den Hochschulen) sowie Heinz Ulmer und Volker Rose, die die operative und wissenschaftliche Leitung inne haben.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Delakos und Prof. Sieper sowie bei allen Vorstandmitglieder der vorangegangenen Wahlperiode für ihre Unterstützung und die fruchtbare Zusammenarbeit der letzten Jahre.
Bau einer zweiten Geschirrhütte im Naturhabitat des JFZ
Die Stiftung Baden Württemberg und die Firma DEHLING in Holzerglingen ermöglichen Bau einer weiteren Geschirrhütte

Im Rahmen des Projekts „Nachhaltigkeit“ der Stiftung Baden Württemberg war es möglich eine weitere Geschirrhütte zu realisieren.
Diese Geschirrhütte bietet uns die Möglichkeit, auch eine weitere Solaranlage zu installieren.
Damit wird die elektrische Versorgung für den Betrieb einer Umwälzpumpe für das Biotop gesichert und weitere geplante Projekte können nun umgesetzt werden.
Der Aufbau der Hütte erfolgte mit Schüler:innen des Projekts berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) unterstützt durch Betreuung des JFZ. Die BvB-Schüler:innen erhielten eine spezielle Beschulung, die sie jetzt befähigen soll, eine Berufsausbildung zu beginnen.
Die professionelle Abdichtung des Daches erfolgte wieder durch die Firma Dehling in Holzgerlingen, die diese Arbeit ehrenamtlich durchführte. Dafür gilt unser Dank insbesondere dem Seniorchef Peter Dehling.
Hand in Hand mit der Natur: Unser Wirken am Jugendforschungszentrum
Eine Initiative der Tiny Group Waiblingen & Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt Landkreis Böblingen e.V.
Wir von der Tiny Group aus Waiblingen glauben fest daran, dass nachhaltige Veränderung dort beginnt, wo junge Menschen die Natur mit eigenen Händen begreifen, gestalten und schätzen lernen. Am Jugendforschungszentrum (JFZ) erwecken wir diese Vision zum Leben: Als Partner unterstützen wir das Zentrum von der ersten konzeptionellen Beratung bis zur praktischen Umsetzung eines lebendigen Naturhabitats.
Gemeinsam schaffen wir wertvolle Lebensräume direkt vor Ort. Wir begleiten das JFZ beim Anlegen eines artenreichen Biotops und dem Pflanzen eines Tiny Forests – einer dichten, schnell wachsenden Naturoase mitten im Landkreis. Darüber hinaus konzipieren und bewirtschaften wir farbenfrohe Blühflächen, Hochbeete und eigene Bienenvölker, die ökologische Kreisläufe greifbar machen.
Dieses grüne Klassenzimmer öffnet seine Türen für Schulen und Kindergärten aus der gesamten Region. In unseren vielfältigen Mitmach-Aktivitäten dürfen Kinder selbst aktiv werden, das Summen des Lebens beobachten und die Erde spüren. Zudem stehen wir Bildungseinrichtungen beratend zur Seite, um eigene Naturprojekte und wirksame Klimaanpassungsmaßnahmen voranzubringen. Es erfüllt uns mit tiefer Freude, junge Menschen zu inspirieren, ihre Umwelt aktiv, selbstwirksam und voller Begeisterung nachhaltig mitzugestalten.
Besuchen Sie uns online für mehr Inspiration www.thetinygroup.de
Nachhaltigkeitszertifikat Girls’Day 2026

Besuch unseres neuen Oberbürgermeisters Herrn Markus Kleemann im JFZ
Herr Kleemann hat die Einladung des Jugendforschungszentrums gerne angenommen und uns einen ersten Besuch abgestattet.

Trotz des engen Zeitplan von Herrn Kleemann konnten wir umfassend über die Arbeit des JFZ berichten und darüber hinaus wichtige Details erläutern.
Herr Kleemann war sehr angetan, sowohl, was die Vermittlung von handwerklichen Grundlagen angeht, als auch von den Projektangeboten im MINT-Bereich.
Das JFZ-Habitat mit unserem ersten Tiny Forest im Kreis Böblingen begeisterten Herr Kleemann sehr.
Den jährlichen Zuschuss der Stadt Sindelfingen sieht er gut angelegt, trotz der derzeit schwierigen
Finanzlage. Was die Finanzierung des JFZ betrifft, meint unser OB, dass Handwerk und Industrie im Umkreis sich mehr in die Pflicht nehmen müssten, da hier wertvolle Grundlagen für die Ausbildung und Studium zukünftiger Mitarbeiter:innen gelegt werde.
Das JFZ dankt herzlich für den Besuch und wünscht Herrn Oberbürgermeister Kleemann weiterhin alles Gute!
Qoool Sensoring am JFZ
Im Rahmen des Projekts „Quantensensorik für die Digitale Bildung“ fand am 30.01.2026 am JFZ ein Einführung und Vorstellung von Sensoren statt. Teilnehmer waren 24 Schüler der Akademie für Datenverarbeitung (ADV/GDS2).
Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt: Die erste Gruppe durfte unter der Anleitung von Sergey Mukhametov, Co-Founder der Firma re:edu, unter Verwendung einer senseBox einfache Programme zum Auslesen der Messdaten verschiedener Sensoren erstellen. Verwendet wurde die graphische Programmiersprache Blockly, die einen einfachen Einstieg ermöglicht.
Der zweiten Gruppe wurden von Herrn Dr. Andre Bülau und Frau Dr. Daniela Walter von der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. – Stuttgart, verschiedene Sensoren vorgestellt. Neben klassischen Sensoren, die mit Dehnmessstreifen, Kapazitäten und Induktivitäten arbeiten, war das Highlight ein Sensor zur Vermessung von Magnetfeldern mit Hilfe der Quantentechnologie. Der Sensor basiert auf gezielt eingebrachten Defekten in Diamant und erlaubt eine hochgenaue Messung von Magnetfeldern. Dieser Sensor soll ebenfalls in die senseBox integriert werden.
Dieses gemeinsame Projekt der ADV, der Hahn-Schickard-Gesellschaft und des JFZ ermöglichte den Schülern einen Einblick in die derzeit fortschrittlichste Sensortechnologie.
Wir sind dabei: Schlau-Schau am 7. Februar im breuningerLAND
Am JFZ-Stand können schulpflichtige Kinder ein Kepler-Fernrohr basteln und mit nach Hause nehmen.

Seit 2008 veranstaltet die Bürgerstiftung zusammen mit den Sindelfinger Schulen im breuningerLAND die Schlau-Schau. Hier soll einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt werden, welche außergewöhnlichen Projekte außerhalb des Regelunterrichts in AGs stattfinden. Diese „Leistungsschau“ stellt nicht nur Werbung für die jeweilige Schule dar, sondern trägt auch zum Prestige-Gewinn verschiedener Schularten bei. Außerdem können sich diejenigen SchülerInnen profilieren und an Selbstbewusstsein gewinnen, die nicht unbedingt in schulrelevanten Fächern gut sind, dafür aber in den Projekten durch ihre Talente glänzen. 2026 findet die Veranstaltung zum 18. mal statt. Mehr als 4000 Teilnehmer:innen stellen und stellten ihre Projekte vor, die im Mathematik-, Chemie-, Naturwissenschaft-, Technik- und Physikunterricht entstanden sind. Die Begeisterung unter den Teilnehmern ist nach wie vor groß, denn bei samstäglichen Besucherzahlen von annähernd 30.000 Kunden finden die SchülerInnen eine hervorragende Resonanz.
Seit 2014 ist auch das Jugendforschungszentrum mit der Gottlieb-Daimler-Schule 2 vertreten.
Bisherige Themen waren z.B. „Mobilität“ (2011), „Gesundheit“ (2012), „Sindelfinger Geschichte (n)“ (2013), „Planeten“ (2014), „Arbeitswelt“ (2015), „Böden, Umwelt, Nachhaltigkeit“ (2016), Naturphänomene / Bionik (2017), Luft (2018), Ästhetik in Kunst, Natur und Technik“ (2019): Das diesjährige Thema ist „Rund um ein bzw. mehrere Universalgenies“
Am JFZ-Stand können schulpflichtige Kinder ein Kepler-Fernrohr basteln und mit nach Hause nehmen.
Bürger-Planungsgruppe zur Partizipation für Erneuerbare Energie-Landschaften Region Heckengäu
Aktiv werden – diskutieren & kennenlernen von Expertinnen und Experten – Demokratieförderung & Beitrag zur Forschung
Ein Forschungsteam (TUM, MLU, MSH) ist aktuell auf der Suche nach interessierten jungen Menschen, die Lust hätten, aktiv in einer Bürger-Planungsgruppe zur Partizipation für die Erneuerbare Energie-Landschaften in der Region Heckengäu mitzuwirken. Dabei werden gezielt junge Männer und Frauen gesucht, da diese häufig in Beteiligungsprozessen unterrepräsentiert sind. Spezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – alle Interessierten können mitmachen.
Vorteile für euch:
- Wissen aufbauen über Erneuerbare Energien & zukünftige Entwicklungen in der Region Stuttgarter Westen
- Aktiv werden, diskutieren & Kennenlernen von Expertinnen und Experten
- Demokratieförderung & Beitrag zur Forschung (wir stellen ein Zertifikat aus)
Eckdaten zu dem Partizipationsprozess
Gruppe: Die Bürgergruppe soll sich aus 15 Bürgerinnen und Bürgern um Weil der Stadt mit Renningen, Grafenau, Aidlingen, Böblingen, Sindelfingen … zusammensetzen. Teilnehmende sollen verschiedenen Alters- und Berufsgruppen angehören. Wenn ihr jünger als 16 Jahre seid, können auch gerne eure Eltern teilnehmen.
Verfahren: Die Workshops, die im Rahmen der Bürger-Planungsgruppe stattfinden, sind nicht Teil eines formellen Planungsverfahrens. Die Ergebnisse sollen aber Entscheidungstragenden und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Workshops werden an zwei Wochenenden (17./18.01.2026 & 07./08.02.2026) und ggf. mit ergänzenden Online-Meetings durchgeführt.
Weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt auf folgender Webseite und auf Instagram.
Link: PartEEnschaften.
Bei Interesse oder Fragen erreicht ihr das Projektteam entweder per E-Mail oder telefonisch:
E-Mail: stuttgart.lareg@ed.tum.de / Telefon: 08161 71 4125
(Stand 14.12.2025)
Praxisnahe MINT-Bildung mit dem Internet der Dinge
Die IoT²-Werkstatt auf der LEARNTEC 2025

Auf der LEARNTEC 2025, Europas führender Messe für digitale Bildung, stellt Dipl.-Ing. (FH) Gerhard Bäurle, Workshopleiter am Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt, Landkreis Böblingen e.V., die „IoT²-Werkstatt“ als innovatives Praxisbeispiel für digit le MINT-Bildung vor.
Unter dem Titel „Die IoT²-Werkstatt als Best Practice-Beispiel in der digitalen Bildung“ zeigt der Vortrag, wie das „Internet der Dinge und des Denkens“ (IoT²) genutzt werden kann, um Lerninhalte praxisnah, kreativ und zukunftsorientiert zu vermitteln. Die am Umwelt-Campus Birkenfeld entwickelte IoT²-Werkstatt ermöglicht mit ihrer grafischen Low-Code-Programmierung und industrietauglichen Schnittstellen eine niederschwellige, aber zugleich anspruchsvolle Auseinandersetzung mit Themen wie Algorithmen, Sensorik, KI und Energieeffizienz.
Beispiele aus dem Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt machen deutlich, wie die IoT²-Werkstatt bereits erfolgreich in Schülerprojekten eingesetzt wird – etwa bei der Entwicklung von CO₂-Ampeln, Umweltmessstationen oder energiebezogenen Anwendungen im Haushalt. So entsteht digitale Bildung, die Eigeninitiative fördert, Umweltbewusstsein schärft und technologische Kompetenzen stärkt.
Der Vortrag findet am 08. Mai 2025 von 10:00 bis 11:30 Uhr (MESZ) im Panel D (dm-arena / Halle 4) der LEARNTEC 2025 statt.
Spenden für das Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt Landkreis Böblingen e.V.
Stadtwerke Böblingen – Stadtwerke Sindelfingen – Vereinigte Volksbank Sindelfingen e.G.

Die Vertreter unser Förderer: Herr Ziller (Vereinigte Volksbank e.G.), Herrn Dr. Hoffmann (Stadtwerke Sindelfingen) und Herrn Kappenstein (Stadtwerke Böblingen) Foto: Andrea Bauer
Seit Jahren haben wir drei zuverlässige Sponsoren: Stadtwerke Sindelfingen, Vereinigte Volksbank e.G. und die Stadtwerke Böblingen. Auch diesmal unterstützen sie uns mit Beträgen im vierstelligen Bereich. Sie ermöglichen es uns die Notebooks gegen neue Versionen auszutauschen, so dass wir auf Windows 11 für unsere Computer- und Programmierkurse umsteigen können.
Durch die Förderer des Jugendforschungszentrum sind wir in der Lage unsere Angebote ständig zu erweitern. 2024 konnten wir beispielsweise das Projekt „Tiny Forest“ umsetzen – gefördert durch Kreissparkasse und Stadtwerke Sindelfingen -, ein grünes Klassenzimmer und Freiland-Labor, in dem sich die Entwicklung eines Waldökosystems hautnah miterleben lässt.
Wir danken unseren Förderern im Namen aller und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Jugendforschungszentrum erhält den „Goldenen Löwen“ von Lions Club Böblingen-Schönbuch
Seit seiner Gründung engagiert sich der Lions Club Böblingen-Schönbuch für soziale Projekte im Landkreis, insbesondere für Kinder, Jugendliche und bedürftige Gruppen.

Dieses Jahr wurde der Preis zum 7. Mal ausgeschrieben, das JFZ hat sich mit dem Naturhabitat und seiner Erweiterung beworben.
Am 1.4. waren wir bei den Lions zur Preisverleihung eingeladen. Der Präsident, Kilian Asanggana überreichte uns am Klubabend den mit 3000.- € ausgeschriebenen Preis. Das Geld ist vorgesehen für die Einrichtung eines Feuchtbiotops auf dem Naturhabitatgelände
Vielen Dank dafür – ein weiterer wichtiger Baustein, um Natur für unsere Kinder erlebbar zu machen.
Mit Robby in die Schokowelt
Zum sechsten Mal Gastgeber für den Girls Day

Unter diesem Motto kamen zum Girls‘Day am 3. April 2025 sieben nette junge Mädchen ins Jugendforschungszentrum, um den Bereich der Robotik etwas näher kennen zu lernen. Ziel der Girls‘Day Initiative mit inzwischen mehr als 23.000 Angeboten und insgesamt mehr als 175.000 Plätzen bundesweit ist es, Mädchen rechtzeitig einen Einblick in die Vielfältigkeit der Berufswelt zu geben. Das Jugendforschungszentrum war dieses Jahr das sechste Mal Gastgeber. Wir beschlossen, einen Kurs auszuarbeiten, in dem das Berufsbild der Anwendungsprogrammierung in unterhaltsamer Form sichtbar wird. Dazu sollten unsere vier Roboter Dobot Magician diesmal nicht nur Schaumstoffklötzchen transportieren, sondern Schokomasse rühren und Kekse verzieren.
Zuerst gab Helmut Wersal in bewährter Weise eine kurzgefasste Einführung in den Aufbau, die Bedienung und die Programmiergrundlagen unserer Robbys. Schon dabei konnten die Mädchen aktiv werden und die einzelnen Schritte sofort ausprobieren. In Form von verschiedenen Projekten, die Gustav Haller ausgearbeitet hatte, konnten die Mädchen dann verschiedene typische Robotereinsätze kennenlernen. Zuerst wurden im TeachIn-Verfahren Bewegungen und Drehungen des Werkzeugs beschrieben, um Schokomasse zu rühren und zu kneten. Im zweiten Projekt wurden typische Pick-and-Place-Abläufe benutzt, um mit dem Unterdruckgreifer Smarties aufzunehmen, in die Schokomasse zu tauchen und zu selbst entworfenen Mustern auf die Kekse zu kleben. Als drittes Projekt war der Transport von SchokoMinis mit dem Förderband und dem Greiferwerkzeug vorgesehen und im vierten Projekt sollten als Höhepunkt mit Schokomasse Logos auf die Kekse gezeichnet werden.
Leider war die Zeit von dreieinhalb Stunden so schnell vorüber, dass nicht alle Projekte bearbeitet werden konnten. Aber das übriggebliebene süße Material konnte wie auch die Ansichtsstücke mit nach Hause genommen werden. Aufgrund lebensmittelrechtlicher Vorschriften dürfen die Ergebnisse der Produktion ja nicht einfach aufgegessen werden – es wäre nicht möglich gewesen, die strengen hygienischen Vorgaben zu erfüllen. Aber wie im abschließenden Feedback erkennbar war, hat es den Teilnehmerinnen trotzdem sehr gut gefallen und sie haben gelernt, dass Programmieren und Produktionsplanung durchaus ein Bereich für interessierte Mädchen sind.
Text und Bilder: Gustav Haller und Helmut Wersal
Volles Haus am Jugendforschungszentrum beim STEAM-Wettbewerb
Science – Technology – Engineering – Arts – Mathematics

28 Schüler/innen der Tin Pa Ping Grundschule aus Honkong mit Lehrern und 12 Schüler der Internationalen Schule Sindelfingen mit Lehrern trafen sich im Jugendforschungszentrum für einen STEAM Wettbewerb. STEAM ist vergleichbar mit unserem MINT(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und ist eine Bezeichnung von Unterrichtsfächern aus den Bereichen Science, Technology, Engineering, Arts und Mathematics. Das Ganze wurde koordiniert von der Arts Lehrerin Christine Matovich von der ISS. Die Aufgabe der 40 Schüler/innen bestand dann darin in 6 Gruppenaus einfachen Materialien (Pappe, Klebeband, Schere und Teppichmesser) eine Brücke zu entwerfen und zu bauen.
Zunächst wurden Ideen entwickelt, geplant und realisiert Abschließend wurde die Tragfähigkeit der Konstruktion bestimmt.
Verschieden Ideen wurden ausgeführt Bogen, Dreiecke und weitere Modifikationen. Dabei standen die Konstrukteure/innen auch unter Zeitdruck, die Konstruktion wurde dann am Schluss vor den Mitschülern und der Bewertungsjury vorgestellt.
Beim Bau unterstützten auch Betreuer des JFZ. Alle Beteiligte hatten bis zum Schluss Spaß, ob beim Bau oder gemeinsamen Mittagessen. Der Brückenbau war auch ein Symbol für Brücken zwischen unterschiedlichen Welten, Kulturen und Schulsystemen. Sicherlich werden alle Teilnehmer die Veranstaltung in guter Erinnerung behalten und hoffen auf eine Wiederholung
Bilder: Christine Matovich
Von Rottenburg nach Gambia ...
… werden die Solarlampen verschifft, die eine Schulklasse an ihrem Projekttag „Sonne“ gebaut hat.


Seit etwa 10 Jahren fertigt unser Jugendforschungszentrum in Kooperation mit Schulen und anderen Institutionen Solarlampen an, die dann nach Gambia überbracht werden. Dort werden sie von Schülern und Schülerinnen in ihren sonst lichtlosen Hütten als Licht zum Arbeiten und Lernen verwendet. Das technisch soziale Projekt macht unsere Teilnehmer auf die Verhältnisse in diesem armen Land aufmerksam. Sie lernen gleichzeitig moderne Technologien (Solarzellen, Akkus und Power-LEDs) kennen. Diese Bauteile werden mit anderen elektronischen Bauteilen auf eine Platine verlötet und arbeiten dann als Solarlampe.
Auf dem Dach der Hütte liegend sammelt das System die Sonnenenergie über die Solarzelle zum Laden der in der Lampe verbauten Akkus.
Bei dem Projekt am Berufsschulzentrum in Rottenburg haben die Schüler*innen mit ihrem Physiklehrer und drei Betreuern des Jugendforschungszentrums in Zweierteams zusammen zehn Lampen gebaut und dabei ihre Lötfertigkeiten trainiert. Für die Materialkosten von etwa 20 € / Lampe springt der Förderverein in die Bresche. Die Kontakte nach Gambia werden vom Verein „Yirabah Gambia e.V.“ wahrgenommen, der auch die „shipments“ nach Gambia durchführt.
Inzwischen haben wir für dieses Projekt bei uns oder mit Partnerorganisationen etwa 1500 Lampen gebaut und leisten somit einen kleinen Beitrag zur Entwicklungshilfe
Jugendforschungszentrum Preisträger beim Tübinger Umweltpreis!
1500 Euro über den Jurypreis für den Tiny Forrest

Jetzt stehen alle Gewinner beim 11. Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen (swt) fest. Für einen der ersten drei Plätze hat es nicht gereicht, aber wir erhielten ein Preisgeld für den vierten Platz des Jurypreises der Fachleute: 1.500 Euro fließen in das Projekt „Naturhabitat mit Tiny Forest“ – das Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt Kreis Böblingen.
Die Scheinwerfer bei der feierlichen Abschluss-Gala lenkten ihr Licht auf die vielfältigen Umweltschutzprojekte in Tübingen und der Region: Insgesamt 71 Projekte und Unternehmen hatten sich 2024 beworben – 43 Initiativen und Vereine sowie 28 Betriebe. Die Preisträger wurden vor rund 300 Gästen im Landestheater Tübingen (LTT) ausgezeichnet.
Bei der Preisverleihung vertreten haben uns Heinz Ulmer und Helmut Wersal (Foto).
„Jahr für Jahr zeichnet der Umweltpreis der Stadtwerke innovative Projekte und Ideen im Bereich Klima- und Umweltschutz aus und jedes Jahr bin ich aufs Neue von den eingereichten Projekten beeindruckt,“ sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. „Die Themenvielfalt zeigt, dass den Bürgerinnen und Bürgern der Umwelt- und Klimaschutz am Herzen liegt. Ihre Beiträge verdeutlichen, dass Klima- und Umweltschutz gelingen kann, teilweise mit ganz kleinen Maßnahmen und unkonventionellen Ideen. Dafür herzlichen Dank an alle!“
Interessenten können sich gerne das Naturhabitat ansehen, wir haben damit in unserer Region ein Alleinstellungsmerkmal!
Das Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt Landkreis Böblingen e.V. bei der Auftaktveranstaltung der 13. Businesswochen in der Region Böblingen
Unter dem Motto „Innovationen mit Zuversicht“ wurden die Grundwerte des Zentrums perfekt widergespiegelt.

Mit großer Freude nahm das Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt Landkreis Böblingen e.V. an der Auftaktveranstaltung der 13. Businesswochen teil – und das aus gutem Grund: Unter dem Motto „Innovationen mit Zuversicht“ wurden die Grundwerte des Zentrums perfekt widergespiegelt. Die forschende Zuversicht und der Tatendrang der jungen Generation sind essenziell für unsere gemeinsame Zukunft. Der Austausch mit den anwesenden Firmenvertretern aus dem Landkreis ermöglichte wertvolle Einblicke und neue Verbindungen, die die Projekte des Jugendforschungszentrums bereichern und stärken. Mehr unter: www.businesswochen.com. Führende Persönlichkeiten des Kreises haben in begleitenden Broschüre ein Statement zur Bedeutung und Arbeit des Jugendforschungszentrums gegeben. Die Veranstaltung war von Volker Siegle hervorragend organisiert.
(Foto: Helmut Wersal)
Maker Faire 2024
Im Vergleich zu den großen Maker Faires Hannover (15000 Besucher) und San Franzisko (30000 Besucher) waren wir klein aber fein!

Nach einem Rückgang der Besucherzahlen im Vorjahr war die diesjährige Maker Faire wieder besser besucht. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom 1. Vorsitzenden des JFZ, Herrn I. Delakos und dem Bundestagsabgeordneten der Grünen Herrn Tobias B. Bacherle. Danach gab es wieder eine Spendenüberreichung von 20 „Licht für Afrika“ Lampen an den Verein YIRABA Gambia, gebaut von 34 Schülern und Schülerinnen des Sindelfinger Stiftsgymnasium.
Das bewährte Konzept, Ausstellung, Workshops und Vorträge, Kinderspielzimmer und JFZ Projekte waren die Anziehungspunkte für die Besucher. Im Außenbereich konnte das Naturhabitat mit dem neu eingerichteten „Tiny Forest“ besichtigt werden. Das Thema Energie wurde von Dr. Oliver Rettig vorgestellt, der auch seine Erfahrungen mit einem E-Fahrzeug vorstellte. Zwei engagierte Maker aus Bayern stellten ihr Projekt Bildung und Energie mit einem Solarkoffer vor, der z.B.in Sierra Leone eingesetzt wird. Wieder aktiv waren wieder Dieter Carbon vom VDI Rheingau und Patrick Schnabel von der DHBW Stuttgart mit Vorträgen und Workshops. Bewerte Aussteller auch diese Jahr wieder IBM Klub, IoT Gruppe und mBoT.
Großen Anklang fand wieder das Spielzimmer. An JFZ Projekten wurden vorgestellt: Arduino gesteuerte Eisenbahn, Turtle Stitching und Robotik Verstellung. Bis das Material ausging wurde im Bastelraum gearbeitet: Solarrenner und blinkender Makey.
Vielen Dank an alle Besucher, Vortragenden, Ausstellern und Helfern.
Text: Volker Rose / Bild: Herbert Osterrieder
Seminarkurs als Praxisprojekt am JFZ - MecLab im Einsatz
Programmierworkshop für technik- und informatikbegeisterte Schüler*Innen

Im Ramen des Seminarkurses boten drei Schülerinnen des technischen Gymnasiums der Gottlieb-Daimler-Schule 2 (Carolin Schwab, Janika Becheroni, Rabea Aziz) für technik- und informatikbegeisterte Schüler*Innen einen zweitägigen Programmierworkshop an.
An zwei aufeinanderfolgenden Nachmittagen lernten die teilnehmenden Schüler*Innen mithilfe einfacher Grundschaltungen zu programmieren. Der erste Kurs begann im Jugendforschungszentrum in Sindelfingen. Dort hielt Herr Ulmer (Leiter vom JFZ Sindelfingen) eine kleine Einführung. Danach ging es dann in die Computerräume der Gottlieb-Daimler-Schule.
Nach der Einführung in das Thema der logischen Grundschaltungen konnte direkt mit dem Programmieren gestartet werden. Mithilfe von eigens erstellten Arbeitsblättern lernten die Schüler die einzelnen, logischen Gatter richtig einzusetzen. Durch die von der GDS gestellte, mechatronische Sortieranlage (MecLab) konnten die Programme der Schüler veranschaulicht werden. Am Ende des Kurses konnten die Schüler die einzelnen Stationen der Anlage programmieren und sie dadurch steuern.
Begeistert konnten sie beobachten, wie aus den programmierten Schaltungen kleine Bewegungsabläufe an den einzelnen Stationen werden. Dadurch hatten sie auch eine praktische Anwendung für ihr Gelerntes.
Allen Teilnehmer*Innen haben die zwei Kursnachmittage Spaß gemacht und sie wünschen sich eine Weiterführung des Kurses. (Text: Carolin Schwab)
Pressemitteilung: Erster Tiny Forest im Kreis Böblingen gepflanzt
Ein Beitrag zur Ökologie

Foto: Axel Kammerhoff, Artikel: Frank Geggus
Am Jugendforschungszentrum Sindelfingen, auf dem Gelände der Gottlieb-Daimler-Schule 2, wurde am 13.9. der erste Tiny Forest im Landkreis Böblingen gepflanzt. Finanziert wurde diese besondere Klimamaßnahme in Kooperation mit der Kreissparkasse und den Stadtwerken Sindelfingen. Am Freitagnachmittag war es soweit, 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse griffen tatkräftig zu den Spaten und pflanzten 300 Bäume und Sträucher auf dem Gelände der Gottlieb-Daimler-Schule 2. Verantwortlich für die Umsetzung war die Tiny Group aus Waiblingen, mit Unterstützung der Gärtner des Landratamtes Böblingen entstand nach der Miyawaki-Methode dieses wertvolle Klimaprojekt, das vom Jugendforschungszentrum weitergeführt wird. Kinder und Jugendliche lernen in diesem Mini-Wald den sorgsamen Umgang mit Umwelt und Natur. Der Tiny Forest ist Teil des Naturhabitats des Jugendforschungszentrums und kann von Schulen, Kindertagesstätten und anderen Interessierten nach Anmeldung besucht werden. (Stand 9/2024)
sz/bz vom 13.04.2024, S. 17: Faszinierende Wissenschaft: Man muss es nur wissen - Ein Artikel von Jürgen Wegner
Heinz Ulmer und Volker Rose vom Jugendforschungszentrum in Sindelfingen wollen junge Menschen begeistern. Dafür brauchen sie Betreuer und stellen das Angebot im Portal ehrenamt.szbz.de vor.

Foto© Jürgen Wegner / sz/bz
Schüler sind über die Sparkassenversicherung, Betreuer und Lehrkräfte über die BGV versichert. In der Regel gibt es über 25 Kursangebote. Der Laborbetrieb hat feste Öffnungszeiten, dazu in Absprache aber auch individuelle Regelungen. Die Kosten – im Schnitt sind es etwa 60 000 Euro pro Jahr – tragen der Landkreis, die Städte Sindelfingen und Holzgerlingen, sowie fast über ein Drittel allgemeine Fördergelder von Banken, Firmen und Stiftungen. Mehr dazu gibt es im Internet unter
Ein bisschen Licht, dann dreht sich das Windrad auch ohne das leiseste Lüftchen. Die Stickmaschine rattert Grußbotschaften auf die Jutetasche. Eine alte CD wird zur schicken Uhr, Rennwagen fahren mit Solarstrom. Es ist faszinierend, was sich in den Räumen des Jugendforschungszentrums am Anbau der Gottlieb-Daimler-Schule abseits jeglichen Notendrucks abspielt. Damit sich die Räder weiterdrehen, brauchen Heinz Ulmer und Volker Rose dringend Helfer.
ein Profil anlegen und kann sich dann generell vorstellen oder auch punktuell Aktionen einstellen. Auf der Startseite gibt es sogenannte FAQs, also eine Übersicht über häufig gestellte Fragen samt Antworten und die Möglichkeit zur schnellen und unkomplizierten Kontaktaufnahme.
jung-forscher.de. „Wir suchen Betreuer. Vor allem freuen wir uns über junge Leute“, sagt Volker Rose. Vielleicht klappt es ja über den Ehrenamtsmatcher. Dort sind die Macher des Jugendforschungszentrums jetzt aktiv, um Helfer zu finden, die ähnlich ticken. Es geht darum, junge Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern, was bei all den anstehenden Zukunftsaufgaben von enormer Bedeutung ist. Stichwort Klimawandel: Da braucht es nicht nur Menschen, die an Konzepten tüfteln, sondern auch andere, die diese umsetzen. Also Tüftler und Schaffer, wobei Volker Rose äußerst schade findet, dass daheim immer weniger gebastelt wird. Manchmal geht die Bastelei in den Forschungsräumen weit über den Lern-, Lehr- und Selbstzweck hinaus. Dann, wenn kleine Solarzellen Energie einfangen, den Akku laden und Lichtern Saft geben. Damit Menschen in Gambia in ihren Hütten nicht im Dunkeln sitzen, legen sich Macher und Schaffer im Jugendforschungszentrum ins Zeug. 500 Lampen sind bereits in Afrika. Ein Bausatz kostet 20 Euro, womit klar ist, dass alleine hierfür eine Menge Geld fließen muss.
Wer sich ehrenamtlich einbringen möchte, hat zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man sich über die Funktion „Übersicht“ quer durch den Gemüsegarten klicken und stößt so vielleicht auf Möglichkeiten, die man vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Beim „Matcher“ erlaubt es die Filterfunktion, gezielter auf die Suche zu gehen. Zum Beispiel in speziellen Gemeinden oder konkret nach Aktionen und Veranstaltungen, vielleicht aber auch lieber nach bestimmten Organisationen und Vereinen.
Konkret strecken Volker Rose und Heinz Ulmer die Fühler nach Menschen aus, die technisches Wissen und Können aus Hobby oder Beruf haben. Diese sollen sich vorstellen können, mit Schülern und Jugendlichen als Betreuer oder Projekt-Coaches zu arbeiten. Es geht darum, in einem Team von Kollegen unterschiedlichsten Alters und Erfahrung zu arbeiten, wo sie aber auch eigene Ideen und Vorstellungen umsetzen können.
Tiny Forest am Jugendforschungszentrum
Am 28.2.2024 um 11.30 Uhr fand der Spatenstich für den ersten Tiny Forest im Landkreis Böblingen statt.

Foto© Jonas Binder
Auf dem Gelände der Gottlieb-Daimler-Schule 2 in Sindelfingen trafen sich Vertreter der Sozialstiftung, der Kreissparkasse Böblingen, der Stadtwerke Sindelfingen, des Jugendforschungszentrums, des Landratsamtes Böblingen und ‚The Tiny Group‘ zum Spatenstich für den ersten Tiny Forest. Die anschließende Scheckübergabe für die Kreissparkasse Böblingen durch Herrn Vorsitzenden Michael Fritz und für die Stadtwerke Sindelfingen durch Herrn Dr. Hoffmann wurde vom Vereinsvorsitzenden des JFZ, Herrn Ioannis Delakos freudig entgegengenommen. Er betonte, wie wichtig solche Projekte für die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen im Jugendforschungszentrum sind. Das JFZ bietet zahlreiche Angebote für Schulen aus dem Landkreis in Technik- und Umweltprojekten an.
Fakten zum Tiny Forest
- Ein Tiny Forest bindet durch seine dichte Bepflanzung nach der Miyawaki-Methode bis zu 40-mal mehr CO2 als ein herkömmlicher Wald.
- Nimmt ein 1 ha großer Wald pro Jahr ca. 8.750 kg CO2 auf, so sind es bei einem Tiny Forest gleicher Größe ca. 350.000 kg pro Jahr.
- Bei der Sauerstoffproduktion übertrifft der Tiny Forest den konventionellen Wald mit ca. 700.000 kg gegenüber 17.500 kg um ein Vielfaches.
- Der Tiny Forest nimmt Regenwasser wie ein Schwamm auf, speichert es im Boden und gibt es kühlend wieder an die Luft ab.
Projekt "Bienen"
Am JFZ startet eine Serie von Umweltprojekten, unter anderem das Projekt „Bienen“
Bienen sind ein essentieller Bestandteil unserer Ökosystems, da sie für die Besteubung von Pflanzen zuständig sind und damit die Nahrungskette aufrecht erhalten. Mit dem Projekt „Bienen“ möchte das JFZ zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen und zudem Kurse rund um die Bienenhaltung anbieten.
Wir planen dazu die Einrichtung eines Naturhabitats und bieten unter der Leitung von Frank Geggus (Imker aus Magstadt) einen Imker-Einstiegskurs an. An acht Terminen vermittelt er über das Bienenjahr verteilt die Grundkenntnisse der Imkerei.
Auf dem Gelände der Gottlieb-Daimler-Schule entstehen zudem eine Gartenhütte, eine Totholzhecke, Blühwissen und Hochbeete, in den verschiedene Gemüsearten angepflanzt werden können. Über das Jahr verteilt möchten wir hier weitere umweltbezogene Projekte anbieten, an denen Schülerinnen und Schüler teilnehmenen können. Unter anderem ist der Bau eines Fledermauskastens sowie einer Igelbehausung für den Winter geplant. Die Projekte werden von der Landesstiftung Baden-Württemberg gefördert.


Rotary-Club unterstützt JFZ
15 Schüler und Schülerinnen aus der 3. Klasse der Sindelfinger Eschenriedschule konnten sich mit technischen Programmen auseinandersetzen.
Strahlende Augen und freudige Erwartung stand den Jungen und Mädchen ins Gesicht geschrieben, als sie in die Werkstatträume des Jugendforschungszentrum (JFZ) in der Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen stürmten.
An vier Nachmittagen konnten sich 15 Schüler und Schülerinnen aus der 3. Klasse der Sindelfinger Eschenriedschule mit technischen Programmen auseinandersetzen, angeboten von den Ehrenamtlichen des JFZ. Finanziert und begleitet wurde das Projekt vom Rotary-Club Sindelfingen, der an mehreren Freitagnachmittagen mit eigenen Mitgliedern vor Ort war, um das JFZ-Team bei der praktischen Umsetzung zu unterstützen.
